Baccarat gilt unter vielen Spielern als eines der elegantesten Tischspiele überhaupt – und gleichzeitig als eines der missverstandensten. Dabei ist der Ablauf erstaunlich simpel: Sie setzen auf eine von zwei Handen, der Rest läuft automatisch. Genau diese Klarheit macht Baccarat für Einsteiger attraktiv. Wer die Grundzüge einmal verstanden hat, findet sich an jedem regulierten Tisch in Deutschland sofort zurecht. Ausführlichere Infos finden Sie unter 150% einzahlungsbonus casino.
Die drei Wettoptionen und ihre Auszahlungen
Anders als beim Blackjack treffen Sie keine eigenen Entscheidungen über Karten. Sie wählen lediglich vor der Ausgabe, auf welches Ergebnis Sie setzen möchten. Es gibt drei Möglichkeiten: den Spieler (Punto), die Bank (Banco) oder ein Unentschieden (Tie).
Die klassische Auszahlung liegt bei der Spieler-Wette in der Regel bei 1:1. Die Bank-Wette zahlt ebenfalls 1:1, allerdings wird meist eine Provision von fünf Prozent einbehalten – dieser Wert ist in den meisten Spielregeln fest verankert. Die Tie-Wette bringt üblicherweise eine Auszahlung von 8:1 oder 9:1, je nach Tischvariante.
Diese Provision klingt zunächst unattraktiv, doch sie gleicht einen entscheidenden statistischen Vorteil aus. Die Bank-Hand gewinnt über längere Strecken häufiger als die Spieler-Hand. Rechnerisch liegt die Gewinnwahrscheinlichkeit der Bank bei rund 45,8 Prozent, die des Spielers bei etwa 44,6 Prozent. Das Unentschieden tritt nur in ungefähr 9,5 Prozent der Fälle ein – und genau deshalb raten erfahrene Spieler von der Tie-Wette meist ab.
Warum die Bank-Wette trotz Provision sinnvoll bleibt
Der Hausvorteil bei der Bank-Wette beträgt nach Abzug der Provision etwa 1,06 Prozent. Bei der Spieler-Wette liegt er bei rund 1,24 Prozent. Die Tie-Wette dagegen weist einen Hausvorteil von oft über 14 Prozent auf – ein Wert, der sie zu einer der schlechtesten Optionen am gesamten Tisch macht.
Wer langfristig spielt, fährt mit der Bank-Wette also statistisch am besten. Das ist kein Geheimwissen, sondern schlicht Mathematik. Einsteiger tun gut daran, diesen Punkt früh zu verinnerlichen, statt sich von der verlockenden 8:1-Auszahlung blenden zu lassen.
Der Spielablauf Schritt für Schritt
Zu Beginn erhält sowohl die Spieler- als auch die Bank-Hand zwei Karten. Die Zehner, Buben, Damen und Könige zählen jeweils null Punkte. Das Ass zählt einen Punkt, alle Zahlenkarten ihren Nennwert. Ergibt die Summe mehr als neun, wird nur die letzte Ziffer gewertet – aus 15 werden also fünf Punkte.
Ein Ziel ist entscheidend: Wer näher an der Neun liegt, gewinnt. Eine Hand mit acht oder neun Punkten nach den ersten beiden Karten wird als „Natural“ bezeichnet und beendet das Spiel sofort, ohne dass weitere Karten gezogen werden.
Ist kein Natural gefallen, greift ein festes Regelwerk, das die Bank vorgibt – Sie als Spieler müssen nichts weiter tun. Die Spieler-Hand zieht bei null bis fünf Punkten eine dritte Karte, bei sechs oder sieben steht sie. Die Bank-Hand folgt einer etwas komplexeren Tabelle, die unter anderem davon abhängt, ob der Spieler eine dritte Karte gezogen hat und welchen Wert diese hatte.
Die wichtigsten Regeln im Überblick
| Punkte Spieler | Aktion |
|---|---|
| 0 bis 5 | dritte Karte ziehen |
| 6 bis 7 | stehen bleiben |
| 8 bis 9 | Natural, Spiel endet |
Praktische Tipps für den Einstieg
Beobachten Sie zunächst einige Runden, bevor Sie echtes Geld einsetzen. In vielen Online-Casinos mit deutscher Lizenz stehen Demo-Versionen bereit, mit denen Sie das Regelwerk ohne Risiko verinnerlichen können.
Setzen Sie ein festes Budget und wählen Sie Tische mit niedrigen Mindesteinsätzen. Bereits ab einem Euro pro Runde lässt sich Baccarat spielen, sodass auch kleine Bankrolls über viele Hände reichen.
Und noch ein Hinweis: Verlassen Sie sich nicht auf vermeintliche Muster in den Ergebnissen. Jede Runde wird neu gemischt, vergangene Resultate haben keinen Einfluss auf kommende. Wer das akzeptiert, spielt entspannter – und genau darum geht es bei Baccarat.